- Volkenschwand
|
 |
- Der Ortsname ist auf die Rodungsart des "Schwendens", was so viel wie abbrennen heißt, zurückzuführen. Diese Rodungsart übernahmen die Ansiedler von iroschottischen Mönchen aus dem Wirtschaftskloster Martinszell. Da dies schon im 7. Jahrhundert geschah, müsste Volkenschwand schon mehr als 1200 Jahre alt sein. Im Jahre 980 taucht der Ortsname erstmals in Urkunden auf.
|
- Ein Mann namens Volcholt hat wahrscheinlich als Sippenoberhaupt verbunden mit der Rodungsart des Schwendens dem Ort den Namen gegeben.
|
- Urkundlich erwähnt wird der Ort erstmals 980, als ein Heriger von Volcholtessvant als Zeuge benannt wird.
|
- Die heutige Kirche wurde 1905 im neubarocken Stil gebaut. Aus der früheren Kirche stammen der Hochaltar und die Kanzel (ca. 1740).
|
- In Neuhausen bei Volkenschwand soll in einer Kapelle der berühmte "Holledauer Schimmel" "verreckt" sein, wie es im Volkslied heißt.
|