Gemeinde Volkenschwand Gemeinde Volkenschwand
Leibersdorf-Freibad.jpg
Volkenschwand-Schule.jpg
Neuhausen-Ortsschild.jpg
Herrenau-Ortsschild.jpg
Leibersdorf-Ortsschild.jpg
Volkenschwand-Ortsschild.jpg (1)
Großgundertshausen-Ortsschild.jpg

Volkenschwand

Die Gemeinde Volkenschwand setzt sich seit der Gebietsreform im Jahre 1978 aus den ehemaligen Gemeinden Volkenschwand, Leibersdorf und Großgundertshausen sowie Teilen aus den Gemeinden Grafendorf und Martinszell zusammen.

Der Ortsname Volkenschwand ist auf die Rodungsart des "Schwendens", was soviel wie abbrennen heißt, zurückzuführen. Diese Rodungsart übernahmen die Ansiedler von den iroschottischen Mönchen aus dem Wirtschaftskloster Martinszell. Da das Schwenden bereits im 7. Jahrhundert geschah, müsste Volkenschwand schon mehr als 1200 Jahre alt sein, hierzu fehlen aber genauere Angaben.

Im Jahre 930 taucht Volkenschwand in Urkunden erstmals auf. Ein Mann namens Volcholt hat, wohl verbunden mit seiner Rodungsart des Schwendens, dem Ort den Namen gegeben.

Die Familie des Volcholt hat sich zu einer eigenständigen mächtigen Adelsfmailie emporgearbeitet. In einer Urkunde von 1180 von Weihenstephan taucht letztmals ein Herr Willibald von Volcholtiswand auf. Danach ist nichts mehr aus dem Geschlecht der Edlen von Volkenschwand zu finden und für die Bevölkerung brach eine schicksalsschwere Zeit an, in der Volkenschwand zum Spielball mächtiger Herren wurde.

Erst in der nachnapoleonischen Zeit nutzten kommunalpolitische Pfarrer die unter Montgelas durchgeführten umgreifenden Gebietsreformen. Von 1829 bis 1921 wurden zahlreiche Ortsteile eingegliedert. So verwundert es nicht, dass in der Pfarrchronik von Obersüßbach von einem früheren Pfarrnherrn von Volkenschwand als von einem Räuberpfarrer geschrieben steht.

Ortsschild Volkenschwand